- Start
- Über uns
- Arbeitsschwerpunkte
- Referenzen
- Veranstaltungen
- Informationsportal
- Presse
- Förderer
- Kontakt
Projekttage zum Thema „Respekt. Kein Platz für Rassismus“ (auf Anfrage)
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt und sollen anhand von Kurzfilmen, Werbung und Medienberichten analysiert und diskutiert werden.
Projekttag zum Thema Ausländerfeindlichkeit und Rassismus (auf Anfrage)
Folgender Projekttag wurde bereits mit ähnlichem Konzept mehrmals durchgeführt. Die Konzeption sieht vor, dass jedes Modul auch einzeln angeboten und vermittelt werden kann. Da die Themen aber ineinander übergreifen wird empfohlen, dass die Jugendlichen alle Module durchlaufen. Dies kann während der Projekttage in gebündelter Form erfolgen, oder auch getrennt innerhalb eines längeren Zeitraumes im Rahmen von bestimmten Unterrichtsstunden (Geschichte, Ethik etc.) oder Freizeitangeboten. Der zeitliche Rahmen des Projektes beläuft sich pro Modul auf ca. 90 Minuten (Arbeit in den einzelnen Gruppen) plus 45 Minuten für die anschließende Vorbereitung der Ergebnisse im Plenum.
Modul 1: „Des Nazis neue Kleider“
Im ersten Modul wird es um die verschiedenen
Ausdrucksweisen der rechtsextremen Szene in Form von Kleidung und Symbolen
gehen. Die rechtsextreme Szene benutzt viele eindeutige Codes, die aber
ständigem Wandel unterliegen und es so schwer für den Außenstehenden machen,
diese zu erkennen und zuzuordnen. Viele Rechtsextreme sind heute nicht mehr auf
den ersten Blick zu erkennen. Ziel des ersten Modules ist es, Symbole und
Kleidung der Szene richtig einzuordnen und zu hinterfragen. Außerdem wird
geklärt, wo die Symbole ihren Ursprung haben und wie sie von der rechten Szene
instrumentalisiert werden.
Modul 2: „Vorurteile und Reflexion“
Im zweiten Modul sollen die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, eigene Vorurteile als diese zu erkennen und zu reflektieren. Dafür wird den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, anonym ihre Vorurteile aufzuschreiben. Der Ansatz ist hier, dass der Referent bzw. Pädagoge die Jugendlichen unterstützt und das Gesagte mit Fragen und Denkanstößen reflektiert und hinterfragt.
Modul 3: „Alltagsrassismus“
Auch in diesem Projekt geht es um Vorurteile. Der Unterschied ist hier, dass sich mit Vorurteilen und Statements auseinandergesetzt wird, die auf der Onlinecommunity www.zwigge.de erscheinen. Die Homepage ist unter den Jugendlichen in Zwickau bekannt und beliebt. Sie besitzt daher einen extrem großen Einfluss und erreicht zahlenmäßig viele der in Zwickau lebenden Jugendlichen.
Modul 4: Last Exit – Letzte
Möglichkeit Flucht!
Innerhalb des vierten Moduls soll es um das Thema Flucht und Asyl gehen. Um den Zugang zu den Jugendlichen zu erleichtern, wird das Computerspiel „Last Exit“ des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) eingesetzt. Während des Spiels können Jugendliche die Rolle eines Flüchtlings übernehmen und fühlen so die damit verbundenen Probleme nach. Bestandteil des Spieles ist das „Fakten Web“. Hier erhalten die Spieler/innen Informationen zu Themen wie Asyl, Flucht und Menschenrechte. Zusätzlich lassen sich im „Fakten Web“ Videos und Erfahrungsberichte von Flüchtlingen finden. Damit verbunden werden Kenntnisse in den genannten Bereichen vermittelt. Um zu verhindern, dass die Jugendlichen sich nur für den Spielteil interessieren, werden Fragen ausgegeben, die sie nach der Beendigung des Spieles schriftlich beantworten müssen. Abschließend werden diese Fragen und die Antworten ebenfalls diskutiert. Ziel ist auch hier, Vorurteile gegenüber ausländischen Mitbürgern – in diesem Fall Flüchtlinge – abzubauen und so präventiv gegen Rechtsextremismus zu wirken.
Die verschiedenen Module sind thematisch bewusst breit angelegt, um die verschiedenen Dimensionen aufzuzeigen, innerhalb dessen (präventiv) gegen rechtsextreme Einstellungen gewirkt werden kann.
Projekttag: Planspiel Kommunalpolitik (auf Anfrage)
Zudem empfehlen wir das Planspiel Kommunalpolitik, welches von der Friedrich-Ebert-Stiftung angeboten wurde. Gern unterstützen wir Interessierte und stellen Kontakt her.
Das Planspiel Kommunalpolitik wird in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt und richtet sich gezielt an Klassen ab der Jahrgangsstufe 9. Das Planspiel nimmt einen zeitlichen Rahmen von 2 Projekttagen (8 bis 13 Uhr) und zwei Nachmittagsveranstaltungen ein (Besuch einer realen Stadtratssitzung und die eigene gespielte Sitzung). Dabei bekommen die Jugendlichen am ersten Projekttag eine Einführung in die Kommunalpolitik und teilen sich zudem selbst in Fraktionen ein. Weiterhin werden am ersten Projekttag Themen im Bereich der Kommunalpolitik gesammelt, die dann in der Stadtratssitzung thematisiert werden sollen. Wesentlich ist dabei, dass hier gezielt Themen aufgenommen werden, die die Schüler/innen selbst betreffen. Innerhalb einer echten Stadtratssitzung am Abend bzw. am nächsten Tag werden die Jugendlichen von den politischen Akteuren empfangen und bekommen die Gelegenheit, den Akteuren bei der Stadtratssitzung über die Schulter zu schauen. Am zweiten bzw. dritten Projekttag werden dann die Anträge in Zusammenarbeit mit den politischen Vertretern koordiniert und vorbereitet. Am letzten Tag schließlich bringen die Schüler/innen ihre vorbereiteten Anträge in die echte Stadtratssitzung ein, wobei hier die Öffentlichkeit nachdrücklich aufgefordert ist, teilzunehmen und selbst zu sehen, was die Jugendlichen erarbeitet haben. Ziel des Planspiels Kommunalpolitik ist es, den Jugendlichen Mut zu machen und Anstoß zu geben für politische Beteiligung, denn nur wer die Strukturen und Verfahrensweisen kennt, kann sich sinnvoll einmischen. Darüber hinaus werden den Jugendlichen in spielerischer Variante fundierte politische Kenntnisse vermittelt und Ecksteine und Fähigkeiten demokratischer Prinzipien nähergebracht:
Darüber hinaus werden wir an drei vom Bündnis festgelegten Gedenktagen, und einem zusätzlichen Gedenktag am 9. November, verschiedene Projekttage für Schulen anbieten. Folgende Projekttage werden hierbei thematisch bearbeitet:
Geplant ist, dass die Ergebnisse des Projekttages im Rahmen der zentralen Gedenkveranstaltung für diesen Tag von den Schülern/Jugendlichen vorgestellt bzw. eingebracht werden.