27.01.2018 Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

30.01.2018

Es waren ehrliche Worte der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau und es waren bemerkenswerte Ausführungen aller Rednerinnen und Redner zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau.

 

Eine Schule, dich sich seit jeher der deutschen Geschichte und der daraus erwachsenen Verantwortung bewusst ist. Das wurde in den Redebeiträgen der Schüler und dem Vorstellen des Projektes „Stolpersteine“ nochmals deutlich. Die beiden Hauptreferenten Ulrich Fritz und Steven Simmon ließen die 40 Gäste nochmals eintauchen in eine grausame Welt der Vernichtung und Menschenfeindlichkeit der Nationalsozialisten auch in unserer Region. Über 80 Außenlager hatte das KZ Flossenbürg (nahe Weiden/Oberpfalz) in Bayern, Thüringen, Sachsen und Böhmen. In Zwickau und Umgebung waren es die damaligen August-Horch-Werke, die Textilfabrik in Mülsen St. Micheln und das Lager in Lengenfeld. Allein hier waren 1000 Häftlinge untergebracht, von denen über 200 starben. In Mülsen kommen 198 Häftlinge ums Leben, als in der Nacht vom 1. zum 2. Mai 1944 sowjetische Häftlinge ihre Strohmatratzen anzünden, um gegen ihre schlechte Verpflegung zu protestieren. Die SS sperrt die Gefangenen ein und erschießt diejenigen, die sich vor dem Feuer retten wollen. Die Wachmannschaften hindern die Feuerwehr am Löschen.

 

 

Ein Dank geht an alle Referenten, besonders an Herrn Fritz und Herrn Simmon. Danke auch für die musikalische Begleitung durch Schüler des Clara-Wieck-Gymnasiums und natürlich an den Schulleiter des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, Herrn Ballmann und seine Kollegin Frau Seichter.

 

Fotos hier

 

 

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