„Offenen Brief“ des landesweiten Bündnisses gegen das Neonazifest „Rock für Deutschland“ in Gera

26.06.2012

Aus Thüringen erreichte das Zwickauer Demokratie-Bündnis aktuell ein weiter unten zitierter „Offenen Brief“ des landesweiten Bündnisses gegen das „Rock für Deutschland“ in Gera.

Aus Thüringen erreichte das Zwickauer Demokratie-Bündnis aktuell ein weiter unten zitierten „Offenen Brief“ des landesweiten Bündnisses gegen das „Rock für Deutschland“ in Gera.

 

Seit den Machenschaften der NSU sind wir als Zwickauer Demokratie-Bündnis in besonderer Weise mit unserem Nachbarland Thüringen im Einsatz gegen den Rechtsextremismus verbunden. Im Rahmen der Argumentation im „Offenen Brief“ erscheint es verwunderlich, dass ein Verbot des Rockkonzerts mit dem Verweis auf die nicht zu garantierende Sicherheit nicht ausgesprochen worden ist.

 

Verbote in ähnlichem Zusammenhang wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich ausgesprochen.

 

„Das sogenannte „Rock für Deutschland“ soll am 7. Juli 2012 in Gera nunmehr zum 10. Mal durch die NPD durchgeführt werden. Angemeldet als politische Versammlung zieht dieses NPD Fest jedes Jahr tausende von gewaltbereiten Neonazis nach Gera.
Sie hören Gewalt verherrlichende Hassmusik und werden aufgehetzt durch Reden von Spitzenfunktionären der NPD und der freien Kameradschaften. Rund um den Tag spitzen sich auch jedes Mal von Jahr zu Jahr die Angriffe auf die Büros derjenigen zu, die sich seit langem aktiv gegen das Nazifest zur Wehr setzen. Im letzten Jahr gab es mehrere Übergriffe auf die Büros von SPD, Grüne und LINKE. Aber auch vor Menschen machen die extrem gewaltbereiten Neonazis keinen Halt. So wurden im letzten Jahr kurz vor dem Nazifest Jusos in der Stadt Gera tätlich angegriffen“.

 

Quelle: Offener Brief; den vollständigen Offenen Brief finden Sie hier:

 

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