Wer regelt? Der Markt oder der Staat?

Dienstag
04 Feb.
2025

Es ist einer der Fragen der Moderne. Wie stark sollte der Staat in die Wirtschaft eingreifen?

In modernen Markwirtschaften haben sich 2 Ansätze etabliert: Ordnungspolitik und Interventionismus. Während Anhänger*innen von Ordnungspolitik lediglich den Rahmen für wirtschaftliche Handlungen vorgeben wollen (Verhinderung von Monopolen ist dabei nur ein Schlagwort), wollen Befürworter*innen des Interventionismus, mehr regulieren.

Was ist nun die beste Lösung. Prof. Dr. Wrobel von der WHZ hat dazu eine klare Position. Als Liberaler ist er Anhänger ordnungspolitischer Maßnahmen, erkennt aber auch Argumente für interventionistische Ansätze an. Diese brachte er in seinem Input und anschließender Diskussion am 4. Februar in der Barterre des Alten Gasometer auch klar zum Ausdruck. Es war bereits die 2. Veranstaltung in der neuen Fachvortragsreihe „Wissen machtZ!“.

Gerade so wenige Tage vor der Bundestagswahl ist es natürlich besonders interessant, welche Ansätze die Parteien verfolgen. Hier nichts überraschendes. CDU und FDP setzen sich eher für ordnungspolitische Maßnahmen, während SPD, Grüne und Linke auf der Seite des Interventionismus stehen. AfD und BSW haben Elemente beider wirtschaftswissenschaftlichen Richtungen in ihren Wahlprogrammen.

Vielen Dank an Herrn. Prof. Dr. Wrobel und alle anwesenden Gäste.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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