Die Wahlbeteiligung steigt wieder! – Jugendbeiratswahl 2026
Dienstag
09 Juni
2026
Die Jugendbeiratswahl 2026 stellt einen wichtigen Baustein für die demokratische Beteiligung junger Menschen in Zwickau dar. Sie eröffnet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ihre Interessen sichtbar zu machen und aktiv an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitzuwirken. Solche Beteiligungsformate stärken demokratische Kompetenzen und fördern langfristig gesellschaftliches Engagement.
Im Zeitraum vom 21. Mai bis zum 9. Juni 2026 waren insgesamt 7.977 junge Menschen aufgerufen, ihre Stimme online abzugeben. 488 Wahlberechtigte beteiligten sich an der Abstimmung, was einer Wahlbeteiligung von 6,1 Prozent entspricht. Damit liegt die Beteiligung über der Wahl von 2023, bleibt jedoch unter dem Wert von 2021. Die digitale Wahl ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang und bot gleichzeitig die Möglichkeit, sich vorab über die Kandidaten zu informieren.
Die Ergebnisse der Wahl wurden am 9. Juni im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im neu renovierten „Schocken“ bekannt gegeben, in dem sich das Amt für Familie, Schule und Soziales befindet. Insgesamt standen 14 Kandidaten zur Wahl, die unterschiedliche Lebensrealitäten und Perspektiven junger Menschen in Zwickau repräsentieren. Aufgrund von Stimmengleichheit wurden einzelne Platzierungen im Losverfahren entschieden. Die Auszählung machte deutlich, dass das Interesse an einer aktiven Mitgestaltung vorhanden ist.
Als künftige Mitglieder des Jugendbeirats sind die neun Kandidaten mit den meisten Stimmen vorgesehen. Dazu zählen Jakob Naundorf, Arthur Scharf, Leandro Ahnert, Finley Meyer, Annelie Junghänel, Eylül Ilhan, Leila Nora Barthel, Tim Perfölz sowie Kevin Rank. Sie stehen exemplarisch für das Engagement junger Menschen in Zwickau und bringen unterschiedliche Perspektiven in die zukünftige Arbeit ein.
Da der Jugendbeirat ein offizielles Gremium des Stadtrates ist, erfolgt die endgültige Berufung seiner Mitglieder durch den Stadtrat. Die Wahl ist für die Sitzung am 25. Juni 2026 angesetzt. Für die weitere Arbeit wird erwartet, dass die gewählten Mitglieder Impulse setzen und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen weiterentwickeln.