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Dienstag 10. Feb., 19:00 Uhr

35 Jahre später – Die Ost-West-Identität in der Nachwendegeneration

Unter dem Titel „35 Jahre später – Die Ost-West-Identität in der Nachwendegeneration“ lädt das Martin-Luther-King-Zentrum am Dienstag, den 10. Februar 2026 um 19.00 Uhr zu einem Vortrag mit Ayla Schaub ein. Wie stark prägen Herkunft und gesellschaftliche Prägungen noch immer das Selbstverständnis junger Menschen in Deutschland? Empirische Untersuchungen liefern darauf eine klare Antwort: Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern wirken auch in der nach 1989 geborenen Generation fort. So identifizieren sich junge Menschen aus Ostdeutschland deutlich häufiger als „ostdeutsch“, während eine entsprechende westdeutsche Identitätszuschreibung im Westen weniger ausgeprägt ist.
In ihrem Vortrag geht Ayla Schaub diesen Unterschieden auf den Grund und beleuchtet ihre gesellschaftlichen, historischen und kulturellen Ursachen. Gleichzeitig richtet die Psychologin den Blick nach vorn: Welche Gemeinsamkeiten verbinden die Nachwendegeneration über regionale Grenzen hinweg? Und wie lassen sich diese stärken, um langfristig ein gemeinsames demokratisches Selbstverständnis zu fördern?
Die Veranstaltung lädt zur Reflexion und zum Austausch ein und richtet sich an alle, die sich mit Fragen von Identität, Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Zusammenhalt beschäftigen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zwickau.
Herzliche Einladung! Der Eintritt ist frei.

Details

Datum
10.02.2026
Zeit
19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Martin-Luther-King-Zentrum
Stadtgutstraße 23
Werdau, 08412
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Kategorie
Vortrag & Diskussion
Koordinierungsbüro Zwickauer Partnerschaft für Demokratie
Koordinierungsbüro Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region
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