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Mittwoch 11. Nov, 18:30 Uhr

WHZ-Hörsaalkino: Almanya – Willkommen in Deutschland

Mittwoch
11 Nov

HÖRSAALKINO in der WHZ! Wir bringen das Programmkino an die Hochschule! Bei der neuen Veranstaltungsreihe „Hörsaalkino“ haben die Zuschauer die Wahl aus mehreren Filmen. Diese werden per Onlineabstimmung ausgewählt und der Gewinner wird dann im Hörsaal zu sehen sein.

In der ersten Runde konnte sich die Komödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ gegen „Er ist wieder da“ und die „Truman Show“ durchsetzen.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über eine kleine Spende am Eingang. Achtung: Bei 64 Personen ist Schluss!


Am 10. September 1964 wurde in der Bundesrepublik der millionste „Gastarbeiter“ begrüßt. Der Film der Schwestern Yasemin Samdereli (Regie) und Nesrin Samdereli (Buch) erzählt die Geschichte des Eine-Million-und-Ersten, eines Mannes namens Hüseyin Yilmaz, und seiner Familie. Und das über einen Zeitraum von 45 Jahren.

„Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaften wählen. Um Cenk zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam und später Frau und Kinder nach „Almanya“ nachholte. Längst ist Deutschland zur Heimat der Familie geworden. Doch eines Abends überrumpelt Hüseyin seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle mit ihnen in die alte Heimat fahren. Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen – bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt…

Bei ihrem Kinodebüt haben die Filmemacherinnen auf eigene Jugenderlebnisse zurückgegriffen. Yasemin Samdereli: „Wir haben schon früh gemerkt, dass viele Leute es immer sehr lustig fanden, wenn wir ihnen aus unserer Kindheit erzählt haben. Dass Nesrin zum Beispiel Funkenmariechen war und im Gottesdienst voller Inbrunst katholische Kirchenlieder mitsang. Ich wiederum spielte Querflöte in einem Spielmannszug und schrieb meinen Namen Jasmin, bis meine Lehrerin in der zweiten Klasse meine Täuschungsversuche vereitelte.“ Quelle: 61. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Kultur ist wieder möglich, aber es müssen ein paar Sachen beachtet werden. Wir bitten Sie deshalb, sich an unsere Hygienehinweise und Abstandsregeln zu halten. Das komplette Hygienekonzept finden Sie hier.

Damit es am Einlass schneller geht, können Sie bereits einen ausgefüllten Registrierungsbogen mitbringen. Die Datei zum Ausdrucken finden Sie hier.

Details

Datum
11.11.2020
Zeit
18:30 Uhr
Einlass
18:00 Uhr
Eintritt
kostenfrei
Veranstaltungsort

Kategorie
Kino
Veranstalter