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Freitag 05. Nov, 19:30 Uhr

KEIN SCHLUSSSTRICH! − Podiumsgespräch mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft im Theater Zwickau zum NSU-Komplex

Erinnerungspraxis sowie das Ringen um die „richtige“ Form von Gedenken sind vielfältig. Die Schauspielerin, Aktivistin und Kabarettistin İdil Baydar reist zu den Schlüsselorten des NSU-Komplexes, um zwischen Kunst, Diskurs und Aktivismus eine erinnerungskulturelle Bestandsaufnahme zu machen. Sie sucht die ortsspezifischen Antworten auf grundlegende Fragen: Wie übernehmen Stadtpolitik und -gesellschaft Verantwortung? Wer setzt sich für Aufarbeitung ein? Wessen Erinnerung zählt?

In Zwickau werden Franz Knoppe, Jakob Springfeld und Susanne Hartzsch-Trauer auf dem Podium mitdiskutieren.

Franz Knoppe gründete 2011 die Künstlergruppe Grass Lifter in Zwickau und war 2016 Projektleiter des Theatertreffens „Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz und Zwickau, welches 2017 mit dem Sächsischen Demokratiepreis ausgezeichnet wurde. Seit diesem Jahr ist er Referent für Demokratieförderung und -entwicklung am Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung Sachsen.

Jakob Springfeld, 2002 in Zwickau geboren und aufgewachsen, war 2019 Mitbegründer einer Fridays-for-Future-Ortsgruppe in Zwickau.

Er initiierte Gedenkaktionen für die Opfer des NSU in Zwickau und setzt sich für eine angemessene NSU-Erinnerungskultur in der Stadt ein.

Susanne Hartzsch-Trauer ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv, zum Beispiel im „Bündnis für Demokratie und Toleranz“. Auch sie engagiert sich für den Aufbau einer NSU-Erinnerungskultur in Zwickau.

EINE VERANSTALTUNG IM RAHMEN DER REIHE „KEIN SCHLUSSSTRICH meets ZWICKAUER NOVEMBERTAGE“

Details

Datum
05.11.2021
Zeit
19:30 bis 21:30 Uhr
Eintritt
kostenfrei
Veranstaltungsort
Gewandhaus Zwickau, Hauptmarkt
Kategorie
Podiumsdiskussion
Veranstalter
Theater Plauen Zwickau