Tanzstück: „Arbeiten! Rausch! Gehirn zerschmettern!“

02.11.2018 (19:30), Theater Zwickau Malsaal, Katharinenstraße 7, 08056 Zwickau

Ein Tanzstück von Anett Göhre über Max Pechstein

Fr 02.11.2018 – 19.30 Uhr – Premiere

Do 08.11.2018 – 19.30 Uhr

Fr 09.11.2018 – 19.30 Uhr

Sa 17.11.2018 – 19.30 Uhr

Aufgewachsen in einer Zeit, in der Künstler versuchten, sich in einer immer rasanter entwickelnden Gesellschaft neu zu finden, hatte der 1881 in Zwickau geborene expressionistische Maler Max Pechstein ein wechselhaftes Schicksal. Nach seinem Studium gehörte er zur Künstlervereinigung Brücke. 1913 reiste er in die Südsee, die ihm als Paradies erschien. Anschließend führen seine Spuren auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Beide Erfahrungen finden Niederschlag in seinen Arbeiten. Schon früh lösten Pechsteins Bilder starke emotionale Reaktionen aus, die teilweise in der Zerstörung seiner Werke gipfelten. Weitere Bilder verbrannten 1944 bei Bombenangriffen. Erst nach Kriegsende wurde der 1933 als „entarteter Künstler“ mit einem Ausstellungsverbot belegte Pechstein rehabilitiert.

In ihrem neuen Tanzabend entwickelt Ballettdirektorin Annett Göhre anhand des Lebens und Schaffens Max Pechsteins eine Hommage an eine Generation, die ihre Kunst bewusst gesellschaftlichen Ereignissen entgegengestellt hat.

Kartentelefon: 0375-27411-4647/-4648

 

 

 

Ort: Theater Zwickau Malsaal, Katharinenstraße 7, 08056 Zwickau

Veranstalter: Theater Plauen Zwickau

Eine Veranstaltung im Rahmen der Novembertage vom Bündnis für Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region.

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