Ziele und Handlungsstrategien

Ziele und förderbare Beispiele:

  • Die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Austausches, z.B. Feste und Begegnungen  
  • Förderung der demokratischen Kultur vor Ort sowie der Verbesserung von Mitbe-stimmung und Partizipation, z.B. durch Angebote zur Stärkung der Mitbestimmungskultur und –realität im schulischen und außerschulischen Kontext, Themenspezifische Projekttage, Schulungen von Multiplikator_innen und das Schaffen von Dialog- und Austauschforen auf kommunaler Ebene
  • Die Bekämpfung von und präventive Arbeit gegen menschenfeindliche Verhaltensweisen und Gewalt, Z.B. durch Präventionsangebote im schulischen und außerschulischen Bereich, Schulung und Qualifizierung von pädagogischem Personal und weitere niedrigschwellige und zielgruppenspezifische Projekte wie Film- und Vortragsreihen, Konzerte und Ausstellungen sollen hierzu gefördert werden.
  • Sichtbarmachung von alternativen Lebensentwürfen und Kulturen in der Stadt, z.B. jugendkulturelle, künstlerische und interkulturelle Veranstaltungen zur Konfrontation mit und Irritation durch Vielfalt. (Graffiti, Punk, Transgender…)
  • Die Förderung einer lebendige Gedenk- und Erinnerungskultur 
  • Beteiligung an den Demokratietagen (Z.B. Übernahme von Honraren) 
  • Beteiligung an den Novembertagen (Z.B. Übernahme von Honraren) 

 

Siehe auch bisher geförderte Projekte!

 

 

Fördergrundsätze:

 

Die im Rahmen der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie geförderten Maßnahmen sollen der Aktivierung von Bürger_innen unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder Nationalität sowie der Stärkung des zivilgesell-schaftlichen Engagements vor Ort dienen. Dabei greifen die Maßnahmen auf vorhandene Netzwerke und Akteure zurück und binden diese aktiv in der Umsetzung ein. Es sollen niedrigschwellige Zugänge geboten werden, insbesondere für junge Menschen und themenferne Bürger_innen. Alle geförderten Maßnahmen stellen ein zusätzliches Angebot des Vereins/der Organisation dar und orientieren sich an den Grundsätzen, Zielen und Förderrichtlinien des Bundesprogramms „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“

 

Zielpyramide 2017/18

 

Unterteilt in Leitziel, Mittlerziele und Handlungsziele (Festes Muster/Vorgabe vom Fördermittelgeber) 

 

LZ: Im Rahmen der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie ist das zivilgesellschaftliche Engagement für ein demokratisches Gemeinwesen gestärkt. Bürger_innen unabhängig von Herkunft, Nationalität und Staatsangehörigkeit sind motiviert, sich aktiv einzubringen. Dabei greifen die Maßnahmen auf vorhandene Netzwerke und Akteure zurück und binden diese aktiv in der Umsetzung ein. Engagement wird verstanden als Grundlage demokratischer Mitwirkung. Es sollen niedrigschwellige Zugänge geboten werden.

 

MZ1: Bildungseinrichtungen der Stadt sind ein zentraler Träger und Multiplikator für Willkommenskultur und demokratisch-inklusiver Haltungen.

 

HZ 1.1: Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen haben Aktivitäten zur Förderung der Partizipation, des interkulturellen und interreligiösen Austauschs sowie die Entwicklung einer Willkommenskultur und Rahmenbedingungen für Inklusion in der Stadt Zwickau umgesetzt, unterstützt und fachlich begleitet.

 

HZ 1.2: Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen haben pädagogische Maßnahmen und präventive Angebote Maßnahmen gegen pauschalisierende, gruppierungsbezogene Ablehnungen, abwertende Verhaltensweißen und Gewalt umgesetzt und unterstützt.

 

MZ2: Die demokratische Kultur im Sinne breiter Beteiligungsmöglichkeiten und politischer Äußerungsformen vor Ort ist gestärkt und weiterentwickelt.

 

HZ2.1: Maßnahmen für unterschiedliche Adressat_innengruppen haben Bedarfe für Partzipation im Gemeinwesen erhoben und neue Formen der Beteiligung geschaffen, organisiert und abgesichert.

 

HZ2.2: Die Sichtbarmachung und Stärkung von alternativen Lebensentwürfen- und Kulturen ist ermöglicht.

 

HZ2.3: Der Jugendfonds als zentrale Möglichkeit zur Beteiligung Jugendlicher den Adressat_innen bekannt und wird entsprechend seiner Ressourcen genutzt.

 

HZ2.4: Die Strategie zur Demokratieförderung der PfD Zwickau ist in der Öffentlichkeit bekannt und hat Bürger_innen verschiedener Milieus und Lebenswelten motiviert sich mit den Themen auseinanderzusetzen.

 

MZ3: In Zwickau besteht eine lebendige Gedenk- und Erinnerungskultur.

 

HZ3.1: Historisches Wissen und gesellschaftliche Konsequenzen sind durch die allgemeine Auseinandersetzung mit kommunaler und nationaler Geschichte erweitert und anerkannt.

 

HZ3.2: Wissen um den historischen Nationalsozialismus sowie spezifisch zum Komplex des NSU motiviert Bürger_innen zum Einsatz für eine demokratische Erinnerungsarbeit und Stadtkultur.