Kurz und Knapp | Auflagen ab 22. November laut Sächsische Corona-Notfall-Verordnung vom 20. November 2021

Kulturangebote und Veranstaltungen

  • Alle Kulturangebote und Veranstaltungen des Vereins Alter Gasometer sowie alle Veranstaltungen im Alten Gasometer finden ab dem 22.November bis einschließlich Jahresende nicht statt.
  • Tickets für verschobene Veranstaltungen behalten ihre Gültigkeit. Informationen zu Verschiebungen befinden sich tagesaktuell auf der Startseite unserer Homepage www.alter-gasometer.de .
  • Können Sie eine Veranstaltung wegen Auflagen durch die Sächsische Coronaschutzverordnung nicht besuchen, erstatten wir Ihnen den Ticketnennpreis zurück.
  • Tickets können Sie an der Vorverkaufsstelle, an welcher Sie die Tickets erworben haben, zurückerstattet bekommen. Für Rückabwicklungen an der Vorverkaufsstelle im Alten Gasometer vereinbaren Sie bitte unter 0375-277 21 22 einen Termin. Die Vorverkaufsstelle bleibt vorerst ebenfalls geschlossen.

Ticketshop

  • Der Ticketshop bleibt vom 22. November bis vorerst zum Jahresende geschlossen. Für Rückabwicklungen an der Vorverkaufsstelle im Alten Gasometer vereinbaren Sie bitte unter 0375-277 21 22 einen Termin.

Bildungsangebote

  • Alle Bildungsangebote des Vereins Alter Gasometer und der Kooperationspartner (u.a. Volkshochschule) finden ab dem 22.November bis einschließlich Jahresende nicht statt.

Jugendarbeit und Sozialarbeit

  • Angebote der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit laut SGB VIII für Kinder unter 16 Jahren bleiben zulässig.
  • Dabei muss keine Kontakterfassung und kein 3G Nachweis erfolgen.
  • Es gilt das Abstandsgebot sowie die Begrenzung der Besucherkapazität.
  • Eine Maske muss getragen werden.

 

Vermietungen an Privatpersonen

  • Vermietung an Privatpersonen sind ab dem 22.November bis einschließlich Jahresende nicht möglich.
  • Müssen Einmieter einen gebuchten Termin wegen Auflagen durch die Sächsische Coronaschutzverordnung stornieren, fordern wir keine Stornogebühren. Vereinbaren Sie bitte unter 0375-277 21 22 einen Termin.

 

Termine von Mitarbeiter*innen, Vereinsmitglieder, Netzwerkgruppen, etc.

  • Zur Kontaktreduzierung sind Arbeitsberatungen mit betriebsfremden Personen vom 22. November bis vorerst zum Jahresende maximal digital durchzuführen.
  • Ausgenommen davon sind Gremientermine, welche ausdrücklich durch die Corona-Notfall-Verordnung noch zulässig sind.
  • Beratungen innerhalb des Vereins sind zulässig unter Beachtung des Hygienekonzeptes (Abstand, Maske, Lüften)

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Hygienekonzept

Stand 22.11.2021

Aktuelle Regelung laut tagesaktueller Auflage

Die neue Sächsische Corona-Notfall-Verordnung vom 19. November 2021, tritt ab 22. November 2021 in Kraft und gilt vorerst bis zum 12. Dezember.

Die „Allgemeinverfügung Anordnung von Hygieneauflagen“ durch den Freistaat Sachsen vom 22. November 2021 ist umzusetzen.

Auf der Startseite unserer Homepage informieren wir tagesaktuell über die jeweilige Inzidenz im Landkreis Zwickau sowie stichpunktmäßig über die relevanten Regelungen in unseren Tätigkeitsfeldern.

Unser Hygienekonzept wird fortlaufend auf Grundlage der aktuellen gesetzlichen Vorgaben fortgeschrieben.

Handeln Sie bitte umsichtig im Sinne der Vorgaben und leisten Sie den Anweisungen der Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor Ort Folge. Vielen Dank. Haben Sie Fragen, sprechen Sie uns an.

Hintergrund

Nach dem ersten Lockdown im März 2020 begann der Verein ab dem 20. Mai 2020 mit der schrittweisen Wiederaufnahme der Projekt- und Veranstaltungstätigkeit. Auf Grundlage der Allgemeinverordnungen des Freistaates Sachsen (SächsCoronaSchVO vom ursprünglich 12. Mai 2020) sowie die spezifischen Regelungen im Landkreis Zwickau wurde durch den Verein für seine Angebote ein Hygienekonzept erarbeitet.

Mit der folgenden ständigen Anpassung der benannten Verordnungen werden auch die betroffenen Umsetzungsvarianten und -abläufe entsprechend fortlaufend geändert.

In Umsetzung der Sächsische-Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) von ursprünglich dem 12. Mai 2020, insbesondere §6 | (2) | 2,3, 5, 13 sowie §7 und der dazugehörigen Allgemeinverfügung vom 12. Mai 2020 für das Soziokulturelle Zentrum Alter Gasometer Zwickau mit seinen Arbeitsgebieten Demokratiearbeit, Kulturarbeit und Jugendarbeit und den Schwerpunkten

  • Kulturveranstaltungen und begleitende Gastronomie
  • soziale, kulturelle und politische Bildung
  • Kinder- und Jugendarbeit nach §11 bis 14 SGB VIII

reichten wir zur Prüfung unser Hygienekonzept bei den Behörden ein.

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Teilhabe an Angeboten des Vereins Alter Gasometer am Standort Kleine Biergasse in Zwickau, im Historischen Dorf Zwickau, dem Gebiet unseres Streetworkteams (Crimmitschau, Mülsen, Wilkau Haßlau, Kirchberg), dem Jugendclub Kirchberg und temporäre Angebote im öffentlichen Raum und/oder bei Partnern unter Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln fortlaufen zu ermöglichen.

Dafür wurden die Personenkapazität aller Räumlichkeiten/Flächen neu berechnet, Veranstaltungs- und Angebotsformate und die Besucherlenkung überarbeitet und neu festgelegt.

Bei Anmietungen von Fremdlocation wird gleichzeitig das Hygienekonzept der angemieteten Fläche beachtet und mit dem Hygienekonzept des Vereins Alter Gasometer abgestimmt.

Alle notwendigen Genehmigungen wurden durch das Gesundheitsamt erteilt und liegen dem Verein vor. In einer Prüfung durch die Behörde vor Ort am 20.08.2020 sowie einer weiteren Prüfung am 11. Oktober 2021 wurden keine Mängel oder Verstöße festgestellt.

Eine Umsetzung des Konzepts steht bei veränderter Rechtslage immer unter dem Vorbehalt der Einsicht und ggf Gestattung durch die zuständigen Landkreisbehörden (Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Jugendamt) und der Freigabe durch den Geschäftsführer.

Auf Grundlage der jeweils gültigen Sächsischen Corona Schutz Verordnung, den dazugehörigen Hygieneauflagen sowie der jeweils gültigen Allgemeinverfügung des Landkreis Zwickau erfolgt eine dynamische Anpassung unseres Hygienekonzeptes für den Verein Alter Gasometer.

Allgemein

    • Die Öffnung, Inanspruchnahme und der Betrieb von Geschäften, Einrichtungen, Unternehmen, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten ist unter Beachtung der Vorschriften der SächsCoronaSchVO gestattet.
    • Soweit die nachfolgenden Vorschriften an einen bestimmten Schwellenwert gebunden sind, gilt Folgendes:

    1.. Der Landkreis Zwickau gibt unverzüglich nach der Veröffentlichung nach Absatz 1 den Tag bekannt, ab dem die jeweiligen Regelungen gelten.

    1. Auf der Vereinshomepage alter-gasometer.de ist der tagesaktuelle Inzidenzwert veröffentlicht, inkl. der tagesaktuellen Regelungen auf Auflagen.
    2. Ein für einen Schwellenwert maßgeblicher Wert gilt als überschritten, wenn die SiebenTage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert liegt. Die jeweils verschärfenden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag.
    3. Ein für einen Schwellenwert maßgeblicher Wert gilt als unterschritten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert erreicht oder unter diesem liegt. Die jeweils erleichternden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag.
    • Neben der Inzidenz ist zu beachten, die 7-Tage-Inzidenz-Hospitalisierung sowie eine Vorwarnstufe (650 Krankenhausbetten und 180 Intensivbetten) und eine Überlastungsstufe (300 Krankenhausbetten und 430 Intensivbetten). Gilt die Vorwarn- oder Überlastungsstufe, gelten die entsprechenden Regelungen im gesamten Freistaat Sachsen.
    • Alle Gebote und Regeln, die derzeit im öffentlichen Leben gelten, sind, soweit möglich, auch innerhalb des Vereins Alter Gasometer und seiner Angebote umzusetzen.
    • Es dürfen ausschließlich Personen ohne COVID 19 verdächtige Symptome gemäß der Veröffentlichung des RKI die Einrichtung und Angebote besuchen.
    • Mitarbeiter*innen welche COVID 19 verdächtige Symptome aufweisen, in Risikogebieten waren, mit mutmaßlich infizierten Personen im Kontakt waren, o.ä. bleiben zu Hause, kontaktieren einen Arzt und folgend den Geschäftsführer zur Abstimmung weiterer Maßnahmen, wie z.B. Home-Office, häusliche Quarantäne, usw..
    • Als Verein, Betreiber und Arbeitgeber nehmen wir regelmäßig Gefährdungsbeurteilungen vor. Arbeitsplätze, Beratungen, etc werden den aktuellen Anforderungen entsprechend gestaltet. Unterstützende digitale Möglichkeiten sind vorrangig zu nutzen.

Anforderungen & Umsetzung

1) Einhaltung des Mindestabstandes

Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen wird dringend empfohlen.

Durch die Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen werden für unseren Verein weitere Auflagen festgelegt

2) Kontaktbeschränkungen

2.1) Nutzer*innenanzahl bei Veranstaltungen

  • a. Werden Veranstaltungen im Innenbereich mit Publikum durchgeführt, ist eine Zutrittsbegrenzung für eine maximale Personenzahl umzusetzen.
  • b. Diese ist so zu wählen,
    • ⇒ dass zu unbekannten Dritten ein Mindestabstand von 1,1 Metern (Lehne zu Lehne) eingehalten wird,
    • ⇒ sowie bei der Vergabe von festinstallierten Sitzplätzen jeweils mindestens ein Sitzplatz zwischen unbekannten Dritten freigelassen wird.
  • Die Vorgaben in 2.1.a und 2.1.b gelten nicht, wenn die Sieben-Tage Inzidenz den Schwellenwert von 35 unterschreitet, die Vorwarnstufe nach § 2 Absatz 4 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nicht erreicht ist, die Überlastungsstufe nach § 2 Absatz 5 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nicht erreicht ist und der Zutritt zu der Veranstaltung nur mit negativem tagesaktuellem Test beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweis gewährt wird – ein für einen Schwellenwert maßgeblicher Wert gilt als unterschritten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert erreicht oder unter diesem liegt. Die jeweils erleichternden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag.
    • ⇒ Die Maske ist weiterhin nur am eigenen Platz abzusetzen, die 3G Regel bleibt bestehen, ebenso die Kontaktnachverfolgung

2.2) Begrenzung Besucher*innenzahl

  • a. Die Obergrenze in Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe für die zeitgleich anwesenden Personen bemisst sich an den örtlichen Gegebenheiten und muss im jeweiligen Hygienekonzept festgelegt werden.
  • b. Die maximale Besucherzahl wird an die Größe des jeweiligen Veranstaltungsraumes und die Auflagen im Hygienekonzept angepasst: :

Raum | m²

 Kapazität

 Gastronomie

Beratungsraum | ca. 15m² bis zu 4 Personen je Aufbauvariante Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Jugendtreff | ca.80m² bis zu 15 Personen je Aufbauvariante, siehe
Anlage
Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Mehrzweckraum | ca. 30m² bis zu 6 Personen je Aufbauvariante, siehe
Anlage
Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Historisches Dorf, Außenbereich |
2.000m²
bis zu 100 Personen je Aufbauvariante,
siehe Anlage
Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Historisches Dorf, Langhaus |
60m²
bis zu 15 Personen je Aufbauvariante, siehe
Anlage
Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Jugendclub Kirchberg | ca. 80 m²  bis zu 15 Personen je Aufbauvariante, siehe
Anlage
Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Saal bis zu 150 Personen je Aufbauvariante Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Garten bis zu 150 Personen je Aufbauvariante Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Barterre | ca. 80 m² bis zu 50 Personen je Aufbauvariante, siehe
Anlage
Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich
Extern angemietete Räume Siehe Hygienekonzept des Vermieters Unter Beachtung dieses Konzeptes möglich

⇒ An den Zugängen zu Veranstaltungs- und Projekträumen sowie den WC Anlagen wird auf die maximal zulässige Personenzahl hingewiesen
⇒ Angebote sind dabei überwiegend bestuhlt und die Stühle im Abstand von mindestens 1,10 Metern voneinander aufgestellt.
⇒ Stehplatzveranstaltungen dürfen durchgeführt werden. Der Abstand zu unbekannten Dritten von 1,50 Meter ist einzuhalten. Bei Unterschreitung (oder nicht Sicherstellung) besteht Maskenpflicht.

2.3) Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene (2G-Optionsmodell)

(1) Bei Veranstaltungen besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und zur Einhaltung des Abstandsgebotes sowie keine Beschränkung hinsichtlich der Auslastung der Höchstkapazität, wenn gewährleistet ist, dass bei dem Betrieb, der Veranstaltung oder dem Angebot ausschließlich Personen anwesend sind, die über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen (2G-Optionsmodell).

(2) Ein Betrieb im 2G-Optionsmodell ist mindestens drei Werktage vor Beginn der Veranstaltung dem Gesundheitsamt im Landkreis Zwickau per Mail (corona-hygienekonzepte@landkreis-zwickau.de) anzuzeigen. Die Verantwortlichen haben der zuständigen Gesundheitsbehörde folgende Daten zu übermitteln:

  1.  Name und Adresse der Einrichtung,
  2. Name und Kontaktdaten des verantwortlichen Ansprechpartners vor Ort,
  3. Datum und Zeitraum des geplanten Angebots,
  4. Besucherhöchstkapazität und
  5.  Angabe der Kontrollmaßnahmen zur Sicherung des Zutritts nur für Personen, die über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, und zur Kontakterfassung. (siehe auch Regelungen in Punkt 10, (6)).

Die Meldemail sowie die Eingangsbestätigung der Behörde sind vom VAL am Tag der Veranstaltung vor Ort vorzuhalten.

Sollte das Optionsmodel bei einer Veranstaltung beantragt werden, ist in der internen und öffentlichen Kommunikation rechtzeitig und ausdrücklich daraufhinzuweisen.

(3) Im 2G Model besteht keine Begrenzung der Gästeanzahl. Eine Kontaktnachverfolgung ist nicht notwendig.

(4) Das 2G-Optionsmodell gilt nicht während der Geltung der Vorwarnstufe und Überlastungsstufe für

  1. a) den Zugang zur Innengastronomie,
  2. b) die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
  3. c) den Zugang zu Kultureinrichtungen im Innenbereich.
  • Die 2G-Regel gilt nicht für Beschäftigte, die über einen Testnachweis verfügen und einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

3) Maskenpflicht

  1. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht, wenn sich Menschen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel begegnen, ohne dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  2. Innerhalb der Einrichtungen des Vereins Alter Gasometer besteht für Alle eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ausnahmen regeln nachfolgende Punkte.
  3. Eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht insbesondere:
    1. in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten und Behörden, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt,
    2. für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind,
    3. für die Beschäftigten im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen
  4. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von der Maskenpflicht befreit.
  5. Bei einer Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbarer Atemschutzmaske gilt für Kinder zwischen der Vollendung des 6. und 14. Lebensjahres die Regelung, dass sie nur einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.
  6. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10, entfällt die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.
  7. Bitte bringen Sie zu unseren Veranstaltungen und Angeboten eine Mund-Nasen-Bedeckung mit. Besucherinnen und Besucher sind angehalten, diese in geschlossenen Räumen zu tragen, dazu zählen insbesondere auch sanitäre Anlagen und Warteschlangen vor dem Veranstaltungsraum. An ihrem Platz können Sie den Mund-Nasen-Schutz ablegen, insofern keine weiteren tagesaktuellen Auflagen greifen.
  8. In unseren Arbeitsstätten gilt für die Beschäftigten eine Verpflichtung zum Tragen medizinischer Gesichtsmasken nach der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 21. Januar 2021 (BAnz AT 22.01.2021 V1) in der jeweils geltenden Fassung, wenn
    1. die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich ist, so darf eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden,
    2. der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder
    3. wenn Wege vom und zum Arbeitsplatz innerhalb von Gebäuden zurückgelegt werden.
  9. Der Verein stellt über die Verwaltung dafür medizinischer Gesichtsmasken zur Verfügung.
  10. Kunststoffvisiere und Vergleichbares gelten nicht als Mund-Nasen-Schutz im Sinne der Sächsischen Corona Schutzverordnung.

4) Maßnahmen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 35

(1) Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35, besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G Regelung) und zur Kontakterfassung für

1. den Zugang zur Innengastronomie,

2. die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,

4. den Sport im Innenbereich

6. den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich,

10. Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung

11. den Zugang zu Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen, sowie ähnlichen Einrichtungen,

    • Die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises gilt bei Einrichtungen und Angeboten nach Satz 1 Nummer 11 einmal wöchentlich.

(2) Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35, sind Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt verpflichtet, sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen, wenn sie nicht als geimpft oder Genesen gelten. Der Nachweis über die Testung ist von diesen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

5) Maßnahmen bei Vorwarnstufen

  1. Während der Geltung der Vorwarnstufe besteht die Pflicht zur Vorlage eines lmpf- oder Genesenennachweises (2G), zur Kontrolle der jeweiligen Nachweise durch den Betreiber oder Veranstalter und zur Kontakterfassung für
  1. den Zugang zur Innengastronomie,
  2. die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
  3. den Zugang zu Kultureinrichtungen im Innenbereich und
  1. Bei Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen im Innenbereich kann der Impf- oder Genesenennachweis durch einen Testnachweis ersetzt werden.
  2. Darüber hinaus sind private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum nur mit zehn Personen unabhängig von der Anzahl der Hausstände gestattet. Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres bleiben unberücksichtigt. Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt.
  3. Dies gilt nicht für unsere Angebote der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit laut SGB VIII.
  4. Raumvermietungen an Privatpersonen können in der Vorwarnstufe unter Beachtung dieses Hygienekonzeptes stattfinden.

6) Maßnahmen bei Überlastungsstufe

  1. Während der Geltung der Überlastungsstufe, besteht für den Zugang zu den in 4, 1 genannten Einrichtungen und Angeboten die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises (2G) und zur Kontakterfassung.
  2. Bei Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen im Innenbereich kann der Impf- oder Genesenennachweis durch einen Testnachweis ersetzt werden.
  3. Während der Geltung der Überlastungsstufe sind private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum nur gestattet
    1. den Angehörigen eines Hausstands, in Begleitung der Partnerin oder des Partners und von Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,
    2. mit einer weiteren Person.
  4. Dies gilt nicht für unsere Angebote der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit laut SGB VIII.
  5. Raumvermietungen an Privatpersonen können in der Überlastungsstufe nicht stattfinden.

7) Maßnahmen bei Angeboten der Kinder und Jugendarbeit

  1. Maßnahmen nach Punkt 4 bis 6 und 9 dieses Hygienekonzeptes, respektive der §§ 7 bis 9 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 26.08.20221 gelten nicht für unsere Angebote der Kinder- und Jugendarbeit nach SGB VIII. Ausgenommen sind Angebote der Kinder- und Jugenderholung.
  2. Die Maskenpflicht laut Punkt 3 dieses Hygienekonzeptes gelten auch hier.
  3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Angeboten nach §§ 11 bis 13, 14 und §16 SGB Acht sind verpflichtet, zweimal wöchentlich einen Test durchzuführen, insofern sie nicht als Geimpft oder Genesen nach der Sächsischen Corona Verordnung gelten (Aktuell ausgesetzt. Wieder Testpflicht.).
    1. 2G Auflagen in der Vorwarnstufe gelten nicht für unsere Angebote der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit laut SGB VIII, vielmehr sind 3G Regeln anzuwenden
    2. Keine Kontakterfassung
    3. Für Schüler mit Schülerausweis (aktueller Jahrgang) ist ein Testnachweis nicht erforderlich.
    4. Jugendliche und Erwachsene ab 17 Jahren ist der Zutritt nur mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest (kein Selbsttest) möglich
    5. Abstandsgebot beachten
    6. bei sogenannten offenen Angeboten besteht in Innenräumen Maskenpflicht (nur medizinische Mund Nasen Abdeckung), ausgenommen Kinder unter 6 Jahre
    7. Begrenzung der Besucherkapazität laut unserem Hygienekonzept
  • Die Angebote nach §11-14 SGB VIII sind Angebote der Außerschulischen Bildung und KEINE Veranstaltungen und KEINE Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Sinne der
    SächsCoronaSchVo.

8) Termine von Mitarbeiter*innen, Vereinsmitglieder, Netzwerkgruppen, etc.

  1. Zur Kontaktreduzierung sind Arbeitsberatungen mit betriebsfremden Personen vom 22. November bis vorerst zum Jahresende maximal digital durchzuführen.
  2. Ausgenommen davon sind Gremientermine, welche ausdrücklich durch die Corona-Notfall-Verordnung noch zulässig sind.
  3. Beratungen innerhalb des Vereins sind zulässig unter Beachtung des Hygienekonzeptes (Abstand, Maske, Lüften)

9) Kontaktnachverfolgung

(1) Sofern nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung eine Kontakterfassung erforderlich ist, sollen Veranstalter und Betreiber vorrangig digitale Systeme für die  Kontakterfassung einsetzen, damit das Gesundheitsamt im Ernstfall die Infektionskette nachvollziehen kann und Betroffene informieren kann.

(2) Daten werden dabei datenschutzkonform für die Dauer von 4 Wochen für das Gesundheitsamt des Landkreis Zwickau abrufbar gehalten.

(3) Die Registrierung der persönlichen Kontaktdaten erfolgt entweder digital oder analog:

  • Sie können auf der Homepage ein Formular herunterladen und bequem zu Haus ausfüllen und vor Zutritt zur Veranstaltung unserem Einlassdienst abgeben.
  • Sie können selbiges Formular auch vor Ort von unserem Mitarbeiter*innen erhalten, vor Ort ausfüllen und vor Zutritt zur Veranstaltung unserem Einlassdienst abgeben.
  • Oder sie nutzen die App-basierte Lösung des sächsischen Startups pass4all. Wir freuen uns, die App-basierte Lösung pass4all zur datensparsamen Kontaktnachverfolgung zur Zutrittserfassung im
    • Veranstaltungssaal,
    • dem Jugendclub in der Biergasse,
    • dem Jugendclub in Kirchberg,
    • im Historischen Dorf sowie
    • in der Barterre ermöglichen zu können.

Als Gast können sie kontaktlos, anonym, sicher und schnell bei uns am Eingang einzuchecken. Wir möchten auch in Ihrem Interesse auf die Führung von Listen und Zetteln verzichten und bitten Sie, die Apps über https://www.pass4all.de/download/ im Vorab zu downloaden und Ihre Daten in der App zu hinterlegen. Nach Eingabe Ihrer persönlichen Daten erhalten Sie eine E-Mail mit einem Code, den Sie bitte in der App bestätigen. Am Veranstaltungstag selbst können Sie sich nun direkt am Einlass einchecken. Scannen Sie einfach den QR Code mit der APP pass4all, welcher sich direkt am Einlass befindet. Beim Auftreten eines Infektionsfalles ermöglicht uns pass4all, dem Gesundheitsamt die Kontaktdaten schnell zu übermitteln. Alle Daten werden ausschließlich verschlüsselt und geschützt [auf den pass4all-Servern] gespeichert und nach 30 Tagen automatisch wieder gelöscht.

Erfasst werden nur folgende Daten: Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Anschrift der Besucherinnen und Besucher sowie Zeitraum und Ort des Besuchs. Die entsprechenden datenschutzrechtlichen Hinweise sind auf der Homepage hinterlegt.

Die Landesregierung empfiehlt außerdem die Nutzung der Corona Warn App. Die Corona-Warn-App hilft, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone zum Warnsystem. Die App informiert, wenn Personen Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten. Sie schützt Personen und Privatsphäre.

10) Grundsätze für den Impf-, Genesenen- und Testnachweis

(1) Der Impf- oder Genesenennachweis kann durch einen Testnachweis ersetzt werden, wenn

a. die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder
b. für die verpflichtete Person aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wurde. (Für den Nachweis nach Satz 1 Nummer 2 ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. In dieser Bescheinigung ist auch anzugeben, wann die gesundheitlichen Gründe voraussichtlich entfallen. Satz 1 gilt auch für den Zeitraum von acht Wochen nach dem Wegfall des Grundes für die fehlende Impfung nach Satz 1 Nummer 1 und 2.)

(2) Wenn nach oder aufgrund dieser Verordnung ein Testnachweis gefordert wird, gilt, dass dessen Vornahme zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme von Angeboten und Leistungen nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf, es sei denn, in dieser Verordnung ist etwas anderes geregelt. Abweichend von Satz 1 gilt bei einem Test, der auf der sogenannten PolymeraseKettenreaktion beruht und die Erbsubstanz des Virus in der Probe im Labor nachweisen kann (PCR-Test), dass dessen Vornahme nicht länger als 48 Stunden
zurückliegen darf.

(3) Ein Testnachweis ist nicht erforderlich für Schülerinnen und Schüler, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen.

(4) Die Testpflichten gelten nicht für Personen

1. bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres oder die, die noch nicht eingeschult wurden, oder
2. die nachweisen,

a) dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
b) dass sie von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.

6) Besteht nach dieser Verordnung die Verpflichtung einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen, sind die Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden der jeweiligen Einrichtung vor dem Zugang oder der Inanspruchnahme verpflichtet, einen solchen Nachweis zu führen. Zur Nachweisführung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in die Impf-, Genesenen- oder Testnachweise gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original.

⇒ Bei Veranstaltungen des Vereins Alter Gasometer erfolgt die Zugangskontrolle zwischen Hygienestation und Abendkasse durch eingewiesenes Personal.
⇒ Vorrangig erfolgt die Kontrolle über digitale Systeme. Gäste können für das Einlesen der Zertifikate die Corona Warn App oder die App CovPass nutzen. Die digitale Kontrolle erfolgt über die CovPass Check.
⇒ Halten Sie bitte ihr digitales Zertifikat oder ein Testergebnis inkl einem Ausweisdokument bereit.

⇒ Welche Testnachweise gelten, wenn ein negativer Testnachweis gefordert ist (bei der 3 G-Regelung)? Folgender Testnachweis ist im Verein festgelegt:
o vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (nur bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit und Demokratiearbeit)
o durch Leistungserbringer gemäß § 6 Absatz 1 Coronavirus-Testverordnung.

11) Testungen

  1. Wir sind verpflichtet Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen oder im Verlauf des ersten Arbeitstages einen beaufsichtigten Test durchführen.
  2. Erfolgt die Arbeitsaufnahme im Homeoffice, gilt die Verpflichtung nach Satz 1 für den ersten Tag, an dem die Arbeit im Betrieb oder an sonstigen Einsatzorten außerhalb der eigenen Häuslichkeit stattfindet. Wir sind verpflichtet, den Beschäftigten die Tests kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
  3. Zur Nachweisführung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in die Test- oder Impfnachweise gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original.
  4. Für Nutzer*innen unserer Angebote der Jugendarbeit nach §11 und §12 SGB VIII gibt es keine Testpflicht.
  5. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Angeboten nach §§ 11 bis 13, 14 und §16 SGB Acht sind verpflichtet, zweimal wöchentlich einen Test durchzuführen, insofern sie nicht als Geimpft oder Genesen nach der Sächsischen Corona Verordnung gelten.
  6. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zwei Mal wöchentlich durch den Verein getestet. Dies erfolgt vorrangig Dienstag und Donnerstag.
  7. Die Testung erfolgt im Vier Augen Prinzip unter Aufsicht von autorisiertem Personal.
  8. Ab dem 24. November gilt die 3G Regel am Arbeitsplatz. Alle Ungeimpften und nicht genesen geltenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen vor Arbeitsaufnahme einen Testnachweis (Ein Antigen-Schnelltest von einer zugelassenen Teststelle nicht älter wie 24h reicht aus.) in der Verwaltung vorlegen.
  9. Die Dokumentation erfolgt tagesaktuell.

12) Gastronomie

(1) Besondere Hygieneregeln für die Speisenversorgung sowie den Gastronomiebetrieb im Innen- und Außenbereich einschließlich von Veranstaltungen und Festen:

a. Bei der Abgabe von Speisen und Getränken in Selbstbedienung ist das Besteck einzeln über das Servicepersonal auszureichen.
b. In der Außengastronomie wird den Gästen empfohlen, bis zum Erreichen und beim Verlassen des Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zu unbekannten Dritten nicht eingehalten werden kann.
c. Für die Innengastronomie wird ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den belegten Stühlen benachbarter Tische vorgeschrieben.
d. Sitz- und Stehplätze sind so zu gestalten, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu unbekannten Dritten sicher gewährleistet ist.
e. Bis zum Erreichen und beim Verlassen des Sitzplatzes ist von den Gästen mindestens eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Personal ist zum Tragen mindestens einer
medizinischen Gesichtsmaske verpflichtet.
f. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sogenannte OPMaske) oder einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Atemschutzmaske entfällt, soweit die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10 unterschreitet.

(1) Das reichen von Getränken und Snacks bei pädagogischen Angeboten ist unter Beachtung der üblichen Hygienebestimmungen zulässig.

13) Hygienehinweise, Belehrung, Dokumentation

  1. An allen Zugängen zu Einrichtungen, Räumen und Flächen werden gut sichtbare Hygienehinweise in Form von Aushängen/Plakate und bei Möglichkeit über digitale Screens angebracht. Die Kommunikation dazu erfolgt bereits im Vorfeld über unsere Homepage, social media Kanäle bzw. in Programmheften.
  2. Alle Mitarbeiter*innen und Mitwirkende werden vor jeder Maßnahme ausführlich über die Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften Der Geschäftsführer nimmt diese Belehrung in den wöchentlichen Teamsitzungen vor. Abseits dieser Runden erfolgten die Information und Belehrung in der Mitarbeiter App. Für die jeweiligen Arbeitsteams zeichnet der jeweilige Bereichsverantwortliche und/oder Veranstaltungsleiter für die Weitergabe der Information, die Belehrung sowie Umsetzung verantwortlich.
  3. Die Dokumentation erfolgt zum einen in der Geschäftsstelle und den jeweiligen Arbeitsbereichen, insbesondere im:
    1. Kulturbereich
    2. Demokratiebereich
    3. Jugendtreff Gasometer
    4. Jugendtreff Historisches Dorf
    5. Jugendtreff Kirchberg

Dabei sind insbesondere zu dokumentieren:

  • Kontaktnachverfolgung (Veranstaltungen, Angebote, Beratungen, etc.)
  • Hygiene- und Reinigungsintervalle
  • Belehrungen und Unterweisungen gegen Unterschrift
  • 3G Kontrolle

14) Desinfektion

In den sanitären Anlagen und allen Veranstaltungsräumen und -flächen befinden sich Desinfektionsmittelspender, welche Besuchern und Mitarbeitern zur Verfügung stehen. In den WC Anlagen befinden sich darüber hinaus Handseifenspender, Mehrwegtücher und Einmalhandtücher und/oder Trockner. Türen und Fenster bleiben in den warmen Monaten möglichst geöffnet – insofern dies nicht anderem Recht widerspricht (z.B. Brandschutz, Hygiene, Datenschutz), um die Berührung von Türklinken zu vermeiden. Die Veranstaltungs- und Projekträume bzw. -flächen werden vor und nach der Veranstaltung gründlich gereinigt und desinfiziert. Die Reinigungen werden in Form eines Reinigungsplanes dokumentiert und vor jeder Veranstaltung vom Dienstleitenden kontrolliert.

Hinweis: Die allgemeine Reinigung, Desinfektion erfolgt über den Gebäudereiniger und die Freiwilligendienste. Die Dokumentation erfolgt in den bisherigen Listen in der Verwaltung. Für die Veranstaltungs- und Projekträume und -flächen zeichnet die jeweiligen Arbeitsbereiche für die Umsetzung oben beschriebenen Ablaufs und Dokumentation verantwortlich. Sonstige Dokumentationen, z.B. Kühlzellen werden wie gewohnt geprüft und dokumentiert und beim Technischen Leiter im Wochen- bzw. Monatsrhythmus hinterlegt.

Toilettenräume werden regelmäßig kontrolliert und bei längeren Veranstaltungen oder erhöhtem Besucheraufkommen auch während der Veranstaltung zwischengereinigt. Mobiliar und Gegenstände (z.B. Mikrofone, Instrumente, Kursutensilien wie Pinsel oder Malfarbe) für Künstler und Kurs-Teilnehmende werden nicht zwischen den Personen getauscht und vor sowie nach jedem Gebrauch durch das Personal desinfiziert.

15) Lüften, Luftreiniger und CO2 Ampeln

  • Türen und Fenster bleiben in den warmen Monaten möglichst geöffnet – insofern dies nicht anderem Recht widerspricht (z.B. Brandschutz, Hygiene, Datenschutz), um die Berührung von Türklinken zu vermeiden.
  • Alle Räume werden regelmäßig gelüftet. Der Veranstaltungsaal ist darüber hinaus mit einer Lüftungsanlage (keine Klimaanlage und 100% Frischluft) und Dachfenster ausgestattet, welche einzuschalten ist bzw. geöffnet werden können.
    Die Lüftungsanlage im Veranstaltungssaal tauscht verbrauchte Luft mit Außenfrischluft zwischen 9.500 m³/h und 12.000m³/h, respektive erfolgt bis zu 3-mal in der Stunde ein kompletter Luftaustausch im Veranstaltungssaal. In der kalten Jahreszeit kann der Außenluft Wärme durch die Heizungsanlage zugeführt werden.
  • In allen Büros, Mehrzweckräumen und Veranstaltungsräumen kommen CO2 Ampeln zum Einsatz. Verschiedenste wissenschaftliche Studien kommen zu der Erkenntnis, dass die CO2-Werte (Kohlendioxid) in der Innenraumluft ein Indikator für potenziell virenbeladene Aerosol-Konzentrationen sind. Gerade für Büros, Beratungsräume und teilweise auch Veranstaltungsräume sind CO2-Ampeln somit nicht nur hilfreiche Geräte bezüglich der Raumluftqualität und Konzentrationsfähigkeit, sondern auch im Sinne der Hygiene und
    des Schutzes vor Viren wie dem Corona-Virus SARS-CoV-2. Einfache CO2-Sensoren können helfen abzuschätzen, wie verbraucht die Luft in Innenräumen ist.
  • Lüften, Türen auf, Fenster auf – mit Eintritt in die kalte Jahreszeit ist diese Empfehlung aus mindestens drei Gründen hinfällig. Aber auch gekippte Fenster sin in der kalten Zeit nicht zu empfehlen.
    • Durch dauerhaft gekippte Fenster kann viel Wärme verloren gehen.
    • Das angrenzende Mauerwerk kann stark auskühlen. An kalten Wänden kondensiert außerdem die Feuchtigkeit schneller und die Wände werden feucht. Schimmelbildung wird dadurch begünstigt.
    • Durch gekippte Fenster ist nur ein geringer Luftaustausch möglich Die Raumluft wird nicht gut verdünnt.

Daher gilt insbesondere im Zeitraum Oktober bis April:

    • Querlüften: Am besten ist es, für richtig Durchzug zu sorgen. Wenn zwei gegenüberliegende Fenster weit geöffnet werden, kann die Raumluft schnell abziehen und wird durch Frischluft ersetzt.
    • Stoßlüften: Wo Querlüften nicht möglich ist, sollte zumindest ein Fenster für mehrere Minuten weit geöffnet werden.
    • Häufig lüften: Räume, in denen viele Menschen zusammenkommen, möglichst häufig, bis zu fünf Mal in der Stunde, zu lüften.

In allen beschriebenen Räumen empfiehlt eine Anleitung den richtigen Umgang mit den CO2 Ampeln und dem richtigen Lüften.

    • In Arbeitsräumen sollte die CO2-Konzentration nicht über 1.000 ppm liegen – ppm ist die Abkürzung für die Maßeinheit „parts per million“, auf deutsch also Teile pro eine Million Teile. Zum Vergleich: In der frischen Luft draußen liegt die CO2-Konzentration bei 400 ppm.
    • Ab 1.000ppm sollten daher die Lüftungshinweise (siehe oben) angewendet werden.
  • In allen Büros kommen Luftreiniger des Typ PHILIPS AC 2887/10 zum Einsatz. Die Mitarbeiter*innen sind angehalten diese Geräte im automatischen Virenmodus in Betrieb zu nehmen, mindestens wenn zwei Personen im Raum arbeiten. Die Geräte sind mobil und können somit auch temporäre in Beratungsräumen bis zu 80qm zum Einsatz gebracht werden.

16) Umgang mit Risikogruppen

Wir möchten zu unseren Veranstaltungen und Angeboten niemanden ausschließen. Umso mehr soll die strenge Einhaltung des Infektionsschutzes (Hygiene, Desinfektion und Mindestabstand) dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu begrenzen.

Für Risikogruppen gibt es keine einheitliche Regelung. Es ist auch pauschal nicht kontrollierbar wer zu einer Risikogruppe gehören kann. Daher ist aus Gründen der gleichberechtigten Teilhabe (z.B. Inklusion), Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der grundsätzliche Ausschluss nicht gerechtfertigt. Wir bitten die Gäste um sensible Selbsteinschätzung. Bei augenscheinlicher Erkrankung wird der Zutritt versagt.

17) Personal und Ansprechpartner

  • Das Hygienekonzept wurde durch die hauptberuflichen Beschäftigte mitentwickelt.
  • Alle Mitarbeiter*innen werden zu dem Konzept belehrt. Aktuelle Änderungen werden über entsprechende Teamsitzungen und die Mitarbeiter App kommuniziert.
  • Wir werden in ausreichendem Maße Personal vorhalten, sodass innerhalb der Angebote einerseits eine professionelle Betreuung (z.B. pädagogische Angebote) gesichert ist und andererseits durch das anwesende Personal auch die Einhaltung der Hygieneregeln dieses Konzeptes kontrolliert werden kann. Der Veranstaltungsleiter bzw. diensthabende Mitarbeiter belehrt alle Mitarbeiter*innen vor jeder Veranstaltung/Maßnahme ausführlich über die Hygienevorschriften und ist während der Veranstaltung zu
    jederzeit als zentrale Kontaktperson ansprechbar.
  • Pauschalkräfte, Honorarkräfte, Ehrenamtliche und ähnliche Beschäftigungsverhältnisse müssen vor Arbeitsaufnahme gegenüber dem Veranstaltungsleiter und/oder Projektleiter einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Dieser kann durch einen tagesaktuellen Testnachweis (24h Regel) ersetzt werden. Bei wiederholter Arbeit / mehrtägiger Arbeit darf die Unterbrechung maximal 48h betragen. Die Dokumentation erfolgt durch den Veranstaltungsleiter und/oder Projektleiter im Corona Hefter des Arbeitsbereiches. Der Veranstaltungsleiter und/oder Projektleiter informiert und belehrt Pauschalkräfte, Honorarkräfte, Ehrenamtliche und ähnliche Beschäftigungsverhältnisse zu diesem Hygienekonzept.

18) Großveranstaltungen

  •  Großveranstaltungen sind Zusammenkünfte von gleichzeitig über 1 000 Besucherinnen und Besuchern
    unabhängig von Veranstaltungsart und Veranstaltungsort.
  • Bei Planung einer solchen Veranstaltung sind die tagesaktuellen Auflagen umzusetzen.

19) Ticketing und Bezahlung

  •  Es wird nur die Anzahl an Eintrittskarten im Vorverkauf verkauft, die entsprechend den erarbeiteten CoronaBestuhlungsplänen möglich sind. Wenn in dieser begrenzten Gästekapazität noch Plätze vorhanden sind (spontane Besuche) wird eine Abendkasse öffnen.
  • Priorität hat der Online – Vorverkauf und der kontaktlose Einlasscheck.

20) Garderobe

  • Bei allen Angeboten bleibt die Garderobe aktuell geschlossen.

21) HomeOffice

  • Coronabedingte HomeOffice Regelungen sind weiterhin möglich, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Abstimmung erfolgt mit dem Geschäftsführer.

Das Hygienekonzepte als PDF können Sie HIER lesen, drucken oder herunterladen.